Schützende Hand Kinderschutzbund Vorstellung
Um wen sorgt sich die schützendende Hand Um Kinder, die übergangsweise oder dauerhaft ohne Familie geblieben sind, um Kinder, um die sich heute die Staat sorgt (3 Kinderheime und 19 Wohnheime mit mehr als 500-800 Kindern und Jugendlichen).
- Sie sind diejenigen, die ihre Hände sehnsuchstvoll durch den Gitternzaun des Hofes strecken, wenn eine Fußgängerin, die sie an ihre Mutter erinnert, gerade da herläuft.
- Sie sind diejenigen, denen es selbst bei materiellem Wohlstand immer an etwas mangeln wird: nämlich an der Wärme einer liebenden Familie.
- Sie sind diejenigen, die noch nie an einer Weintraubenernte oder an einer Familienurlaub teilgenommen haben, und das Brot nur in aufgeschnittener Form kennen.
- Sie sind diejenigen, die sich für ein liebevolles Lächeln, für ein freundliches Wort selbst an einen fremden Menschen für immer klammern würden. Sie sind diejenigen, denen das Schicksal die zwei wichtigsten Voraussetzungen des menschlichen Daseins (bzw. mindestens eine von den Voraussetzungen) ? eine liebevolle Familie und eine Gemeinschaft, die einen akzeptiert ? entsagt hatte.
Unser Verein wurde im Sommer 1999 als gemeinnützige Organisation eingetragen. Unser Bund besteht aus 24 Menschen, die nicht nur den harten Schicksal dieser Kinder nachempfinden konnten, sondern eine aktive Rolle in der Aufgabe übernahmen, den Bewohnern dieses Heimes Freude und Überraschung zu bereiten, ihnen eine persönliche Fürsorge und Liebe entgegenzubringen.
Neben der fachlichen Kompetenz und des hilfsbereiten menschlichen Bemühens braucht man natürlich noch eine wichtige Sache, um eine wirksame Arbeit leisten zu können: das ist das Geld. Das ist ein gemeinnütziger Verein, d.h., unsere Einnahmequellen entstammen zum großen Teil aus dem 1 % des Einkommensteuers von Privatpersonen, bzw. aus dem Industriesteuer Székesfehérvárer Firmen.
Unsere dauerhaft laufenden Programme, die von unserem Verein organisiert und finanziert werden, mit einer monatlicher Regelmäßigkeit, sind die folgenden:
- fördernde Beschäftigungen, Schwimm- und Tanzhausunterricht
- Theaterbesuche (für die Kleinen sind es Besuche im Puppentheater)
- Unterricht in Fächern wie Geschichte, Mathematik, Englisch, ungarische Literatur, Kenntisse in Lebensführung bei je 2-2 Wochenstunden
- Regelmäßige Sportveranstaltungen und Ausflüge
- Traditionelle Nikolausfeier
- Besuche der Kinder, das Feiern ihrer Namenstage
- Das Organisieren von ?Geschwistertreffen?: Treffen für Geschwister, die an unterschiedlichen Orten leben
Wir glauben an der aktivierenden Kraft des guten Beispiels, und daran, dass die uns umgebende Gruppe von hilfsbereiten Menschen stets wachsen wird. Und wenn das so geschehen wird, dann wird die Hoffnung und die Chance, dass auch die in Kinderheimen aufwachsenden Kinder wertvolle, seelisch ausgeglichene und gut ausgebildete Mitglieder der großen Gemeinschaft des Landes werden können.


